Ich scheiß auf Datenschutz!!!!

Gott wie mir diese Datenschutz Diskussion auf den Keks geht. 😳  Die aktuelle Datenschutz Debatte finde ich noch relativ belustigend und ich frage mich immer wieder, wie man denn so wichtig sein kann, daß seine Daten niemanden was angehen.

So richtig schlimm empfand ich das Thema Datenschutz bevor das mit Google Streetview hoch kam. Und zwar ging es da um das „abhören“ bzw. das ausspähen von PC Daten bei akuten Verdächtigungen. Die Idee und der Ansatz fand ich super, aber das rief ja dann die Datenschützer wieder auf den Plan. Meiner Meinung nach haben die nicht ganz verstanden worum es geht. Die Regierung soll oder MUSS oder darf sich nur Zugang zu Deinem System verschaffen, bei einem begründeten Verdacht!!! Was sollen die anderen Bürger dagegen haben? Ganz ehrlich ich scheiß auf meinen Datenschutz!!! Ich frage mich wirklich wer da etwas zu entscheiden hat, denn soweit ich weiß wurde das wieder abgeschmettert wegen Verletzung des Datenschutzes. Ich kann das gar nicht fassen. Denkt Ihr den Beamten interessiert wieviel Pornos Ihr auf dem Rechner habt? Oder ob Ihr geklaute Filme oder Software bei Euch einsetzt bzw. schaut? Es geht hier um Verbrechensbekämpfung und die ist sicher sehr effektiv, wenn die das Recht bekommen sich während des Internetbesuchs auf dem PC „einzuklinken“.

Wenn sich dadurch nur EIN EINZIGES Gewaltverbrechen, oder wenn sich nur EIN EINZIGER geplanten Amoklauf…..ODER VOR ALLEM WENN SICH DADURCH NUR EIN EINZIGES KIND SCHÜTZEN läßt….ist es das nicht Wert, seinen Datenschutz über den Haufen zu werfen? Ist es das nicht wert, daß man den Behörden das Recht einräumt zu recherchieren und Verdachtsmomente auszuschließen, oder auch zu bekräftigen und dann aktiv zu werden gegen Kriminelle jeglicher Art?

Das Internet ist ein Zoo. Das schlimme nur ist, daß es ein anonymer und unkontrollierter Zoo ist. Im Schutz der Anonymität erweckt so manche schlafende Bestie.

Darüber sollte mal jeder nachdenken. Jeder der ein Kind hat sollte sich mal Gedanken machen ob es seine Kinder nicht wert sind, daß man sich 100% gläsern macht. Ich finde das sind wir den Kindern schuldig, daß wir unsere Rechte soweit aufgeben, daß Dinge verhindert werden können BEVOR sie geschehen und im Ansatz schon erkennen und bekämpfen.

Noch bescheuerter finde ich die neue Google Street View Geschichte. Wieder mal schreien die Datenschützer auf. Da frage ich mich echt, ob die genau wissen gegen was die da wieder gegensteuern. Haben diese Leute überhaupt mal eine Sicht dafür wie nützlich diese Geschichte sein kann? In den USA gibt es das schon. Wenn zb. die Feuerwehr einen Einsatz hat, dann können die mit dem StreetView direkt schon sehen wo ein Feuerwehrhydrant steht und ob der von irgendetwas blockiert ist. Das spart viel Zeit und rettet Leben. Ist das nicht schon alleine ein unschlagbares Argument? Es gibt viel mehr Pros als Kontras zu dieser Sache. Und einen fremd gehenden Mann schützen zu wollen wie es in der Bild stand, als er vor dem Haus seiner geliebten Stand….wer ist es wert da geschützt zu werden? Der Fremdgeher, oder sollte man nicht lieber an die Frau denken die zuhause sitzt und betrogen wird? So jemand soll geschützt werden? Oder jemanden der eigentlich krank geschrieben ist, sich aber dann im Urlaub an der Ostsee befindet…..wer ist hier das Opfer und wer verhält sich falsch? Wir wollen also tatsächlich Menschen schützen die sich falsch verhalten? Das gibts doch nicht!!!

Also mein Standpunkt steht fest. Wenn es hilft für mehr Recht und ein wenig mehr Sicherheit zu sorgen, dann SCHEISSE ICH AUF MEINEN DATENSCHUTZ!!!!

6 Antworten

  1. Oli sagt:

    Vergleicht doch alleine mal den Beitrag von Frank ganz oben und seine Argumente mit denen von „Bachsau“.
    Da wird aufs erste Durchlesen klar, wer die besseren Argumente hat.
    Bachsau beruft sich lediglich auf schwammig formulierte Gesetze, deren Bedeutung selbst für Juristen teils problematisch wird, da Grenzen selten definiert sind.
    Was Frank schrieb ist, wenn auch sehr salopp formuliert, wesentlich eingehender und verständlicher.
    Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist da sinnvoll und Wert geschützt zu werden, wo wirklich massivst in die Privatsphäre Anderer eingedrungen wird.
    Nun stellt sich die Frage, wo ist dies der Fall.
    Es tut mir leid, aber wenn sich jemand in seiner Privatsphäre eingeschränkt fühlt, weil sein Haus auf Google zu sehen ist, der hat wohl noch keine wirklichen Probleme in seinem Leben gehabt.
    Wer entscheidet, ob ein konkreter Tatverdacht vorliegt? Bachsau: Wenn du schon mit Gesetzesstellen um dich wirfst, dann lese doch einfach mal etwas in der StPO. Dann wirst du feststellen, dass ein konkreter Tatverdacht genauestens definiert ist. Bei einer „Ausspähung“ von solchen Daten bedarf es einer Prüfung der zuständigen Ermittlungspersonen sowie einer richterlichen Entscheidung. Also wenn das mal nicht genug des Datenschutzes ist.

    Der Richter, der den Sachverhalt garantiert nicht so gut kennt, wie der ermittelnde Beamte, wird auch nicht besser entscheiden können, als dieser.
    Darum finde ich sogar es würde reichen, wenn der ermittelnde Beamte mit verständiger Betrachtung den Sachverhalt prüft und dann selbst anordnet oder eben nicht.
    Wenn dies eine Tat schneller aufklären oder gar verhindern kann, dann gebe ich auch gerne meine Anonymität her.

  2. Alexander Ewering sagt:

    Endlich sagt es mal einer, diese ganze bescheuerte Datenschutz-Paranoia nimmt inzwischen so groteske Formen an, dass die gesellschaftliche Gesamteffizienz dadurch inzwischen um 70% abgenommen hat aufgrund der ganzen Verordnungen und Schikanen und Hampeleien, und ich habe inzwischen alle meine nicht-kommerziellen (und teilweise sehr bekannten und beliebten) Web-Angebote eingestellt, weil ich kein ganzes Hochhaus mit Rechtsanwaelten beschaeftigen kann, nur damit meine Seite „Datenschutzclean“ ist.

    …und weil’s so schoen war, das ganze selbstverstaendlich mit meinem vollen Namen 😉

  3. Bachsau sagt:

    Es geht um informationelle Selbstbestimmung. Wenn du auf DEINEN Datenschutz scheißen möchtest, darst du das tun, aber zwing es nicht anderen auf.

    Ich glaube du hast nicht verstanden, worum es geht. Die Frage ist nämlich: Wer entscheidet, wann es z.B. einen begründeten Verdacht gibt? Auf Datenschutz scheißen untergräbt letztlich die Freiheit jedes einzelnen und damit die Demokratie. Es gibt bereits heute Gesetze in diesem Staat, die es garnicht geben dürfte, weil das Volk gar nicht dahinter steht.

    Und wenn wir schonmal bei Kindern sind: Ich möchte dass meine Kinder in die Freiheit geboren werden, nicht dazu verdammt vor einer Obrigkeit zu kriechen. Ja, und dafür lohnt es sich, FÜR den Datenschutz zu kämpfen!

  4. Kati sagt:

    Ich bin auch für Onlinedurchsuchungen. Wenn das mein Kind schützt, dann gebe ich meinen Datenschutz gerne auf. Die meisten haben doch nur Angst die Raubkopien könnten entdeckt werden.

    Da stimme ich Stemmi zu: „Wer ist es mehr Wert geschützt zu werden?“ Raubkopierer und illegale Software Besitzer, oder Opfen von Gewaltverbrechen, welche sich ja häufig an unsere wehrlosen Kinder richtet?
    Wenn es nur eine kleine Möglichkeit hat denen auf die Schlische zu kommen, dann bin ich klar PRO Onlinedurchsuchung!

  5. Andreas sagt:

    Das sehe ich ähnlich. Gestern einen Bericht gesehen da sagte eine Frau: Ich will nicht das mein Haus im Internet zu sehen ist. Das verletzt meine Privatsphäre
    Hallo? Dann darf da auch keiner vorbei gehen und sich das Namenschild ansehen? Dann dürfen keine Telefonbucheinträge mehr erlaubt sein?
    Wenn jemand dich finden will, dann schafft er das auch ganz locker ohne Street View.

  6. Marc sagt:

    Gut das es mal ausgesprochen wird. Googe Streetview ist sonst fast in ganz Europa online und die Menschen dort haben die Vorteile erkannt. In Deutschland muß das erst über viele Hürden gehen.

    Es lebe die Bürokratie und Blockaden gegen nützliche Dinge!

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